Homepage von Michael K. Urban

Herzlich willkommen auf meiner Website

Saitenwechsel

Heute schlechtes Wetter, Regen, Wind und unseren Spaziergang haben wir noch im Trockenen erledigen können. Also, die Zeit ist reif für einen Saitenwechsel. Ich starte mit meiner Ibanez und wechsele auf „Hybrid Slinky“, hier sind die drei tiefen Saiten etwas dicker und dürften nach meiner Erwartung einen fetzigeren Rocksound produzieren.

Den Prozess erkläre ich mit den folgenden Fotos:

 

Schritt 1:

Zunächst werden die Saiten mit der Kurbel etwas entspannt und dann, ungefähr in Höhe des Hals-Pickups geschnitten.

Schritt 2:

So ganz ohne Hindernisse ist die Gelegenheit günstig, die Gitarre zu putzen.

Schritt 3:

Hierzu klebe ich die Pickups ab, damit keine Stahlwolle an den Magnetpolen kleben bleibt.

Schritt 4:

Die Bundstäbchen werden jetzt poliert mit einem Polierstick oder feiner Stahlwolle. Hierbei verwende ich eine Schablone, um das Holz des Griffbretts zu schonen.

Schritt 5:

Jetzt mit Lemonoil das Griffbrett einreiben und etwas einwirken lassen.

Schritt 6:

Ein Grund für Stimmunreinheit ist oft das Haken am Knochen. Deshalb gebe ich hier etwas „Nut Sauce“ in die Führungen (Ansichtssache).

Schritt 7:

 Jetzt die Saiten von hinten einführen und über den Steg legen, dabei gleich hinter dem Steg die Saiten runterdrücken.

Schritt 8: 

Die Saite in die Mechanik einführen und auf der Höhe der übernächsten Mechanik kürzen.

Schritt 9:

Die Gitarre dann stimmen und bei den drei tiefen Saiten die Saite durch mehrfaches hochziehen dehnen. Bei den hohen Saiten, ein kräftiges Bendig reicht hier, analog verfahren.

Schritt 10:

Alle Saiten sind gestimmt. Jetzt wird die Okatvreinheit geprüft. Das mache ich indem ich die Stimmung der Leersaite und die gegriffene Saite am 12.  Bund  vergleiche.

Schritt 11:

Happy und eine Runde „Noodeln“.

Schritt 12:

Die „Hybrid Slinky“ haben den erwarteten Effekt und die „Super Slinky“ gehen derweil wieder auf Stand By! Bei meiner ES-355 werde ich 10er Saiten aufziehen.

Weihnachtsgeschenk, u.a.

Zu Weihnachten gab’s von meiner Lieben einen neuen Verstärker. Ich hatte mir den Fender Champion 100 gewünscht, weil die beiden 12″ Speaker einen tollen Klang haben und mächtig Druck machen. Ich denke, 100 Watt sollten reichen, die Aufmerksamkeit der Nachbarn zu erhalten. Der „Clean-Channel“ bietet alles, was der Blues-Fan sich wünscht. Und jetzt? „Der richtige Tag zum Üben ist Heute“!

Thanksgiving auf der Wasserburg

Gemeinsam mit der Gesellschaft für Internationale Begegnung Kleve hat die Deutsche Atlantische Gesellschaft ihr 15. Thanksgiving Dinner ausgerichtet. Für alle Interessierte, das war das 400. Thanksgiving in der Geschichte dieser Tradition, die 1621 durch Aussiedler in Amerika begann. Neben dem hervorragenden Truthahn von der Firma QUARTIER gab es auch allerhand Information. Klaus Prömpers amerikakundiger Journalist trug zu den euro/atlantischen Beziehungen vor. Dr. Kurt Kreiten von der GIB und ich haben dann unseren Gästen jeweils aktuelle Sachstände mitgeteilt. Die Gäste, unter ihnen Kleves stv. Bürgermeister, Joachim Schmidt, der Kommandeur des Zentrums für Luftoperationen, Generalleutnant Klaus Habersetzer und der Standortälteste, Generalmajor Michael Hogrebe waren sichtlich angetan vom Programm. „Es ist schade“, erklärte Mike Urban, „dass die Generalkonsulin der US, Frau Pauline Kao, nicht teilnehmen kann. Sie übermittelt aber Grüße und kündigt ihre Teilnahme für das kommende Jahr an“.

NATO Talk 2021

Der NATO Talk 2021 fand aufgrund der Corona-Lage in kleinem, aber nicht weniger illustrem Kreise statt. „Die Welt“ hatte ihr Elektro-Schiff „PIONEERONE“ zur Verfügung gestellt. Das Schiff kann man getrost als ein schwimmendes Fernsehstudio bezeichnen. Ich hatte die Ehre und das Vergnügen, die neue Rumänische Botschafterin HE Adriana Stanescu kennenlernen zu dürfen und mit ihr einen angeregten Austausch führen zu können. Jens Stoltenberg, NATO Generalsekretär ließ sowohl in seiner Rede als auch in der anschließenden Diskussion keine Fragen offen.

Auch dieser NATO Talk war wieder eine sehr gewinnbringende Veranstaltung und trägt zum besseren Verständnis bei. Ich kann die Anregungen wieder gut in mein Programm für den Regionalkreis Niederrhein einarbeiten.

« Ältere Beiträge